Das Leben im Konjunktiv könnte ein schönes sein…
Blog vor dem Ländermatch der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft in Rumänien
Würde Österreich heute Rumänien biegen wäre der Ruf des Teams wohl wieder ein kleines Stückchen besser. Und würde unsere BoyGroup dann auch noch die zwei ausständigen Partien gegen die Litauer bzw. Franzosen für sich entscheiden, so würde man bei 19 Punkten halten. Ach und wenn zuvor die Franzosen gegen Serbien oder die Färöer einen Punkteverlust hätten hinnehmen müssen, ja dann würde Österreich im Hochsommer nächsten Jahres in Südafrika weilen.
Ja, das Leben im Konjunktiv könnte wirklich ein schönes sein… - wäre es nicht im Konjunktiv! Um von den Quali-Chancen auf ein konkretes Spiel überzutreten, widmen sich die folgenden Absätze einzig und allein der heutigen Partie:
Den 9. September des 9. Jahres des 21. Jahrhunderts werden wir schreiben wenn die Partie in Bukarest beginnt. Und auch wenn das Spiel in den Abendstunden finalisiert wird wird noch der 9.9.09 zu lesen sein. Doch es dreht sich - genauso wenig wie es die Sonne um die Erde tut - im Fußballgeschäft herzlichst wenig um das Datum an dem das Spiel vollzogen wird, vielmehr dreht es sich um die Nutzung der Stunden die zwischen An- und Abpfiff verstreichen. Das diese etwas mehr als 1 3/4 Stunden voll und ganz in den Händen - ähm… Füßen - der Österreicher liegen werden, dürfte wohl wieder in das schöne “Leben im Konjunktiv” eingeordnet werden. Doch - obwohl folgende Einschätzung trotzdem konjunktivlastig ist - es kann trotzdem davon ausgegangen werden, dass wir den gastgebenden Rumänen einen harten Kampf liefern. Durch die Abstinenz vom scheinbar wieder erstarkten “Torminator” Marc Janko, dürfte einem brüderlichen Sturm des ungleichen Paares Maier - Hoffer nichts im Wege stehen, wobei DC (nein, ich meine nicht die Marke…) auch durchaus zuzutrauen ist, mit Hoffer auf eine Solo-Spitze zu vertrauen. Wie die ÖSTERREICH zu wissen glaubt, wird Paul Scharner neben Dragovic die Innenverteidigung bilden. Dass Garics Schiemer als RV ablöst hielt das Blatt hingegen zwar für “möglich”, aber “eher unwahrscheinlich”. Im DM würde ich - obwohl ich kein “Freund” seines Stils bin - Yasin Pehlivan aufbieten und im offensiven Mittelfeld dürfte - obwohl mir gegenteiliges lieber wäre - Beichler den Vorzug gegenüber Christoph Leitgeb erhalten. Dass Jantscher und Hölzl die Außenbahnen besetzen werden, steht zwar auch erst fest wenn Constantini deren Namen auf die Plankete kritzelt und diese auch dem Schiedsrichter überreicht, aber es besteht kein wirklicher Zweifel an diesem Szenario. Ob er der meistgefordertste Spieler der Partie oder doch eher ein Nebendarsteller werden wird, dürfte Payer (sorry, hab ich etwa schon zu viel verraten?!) ziemlich egal sein…
Artikel stammt vom: 9. September 2009
am Juli 21st, 2010 um 16:18
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am August 30th, 2010 um 03:49
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