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Du bist was du triffst!

Geschrieben in Abseits der SC von skichallenge am 30 August 2009

Erheitender Blog unter dem Motto “Du bist was du triffst” - behandelt werden das 290. Wiener Derby und das Schützenfest der Bullen

“Du bist was du isst”, lautet eine althergebrachte Lebensweisheit. Dass diese zwar richtig sein mag, einem Fußballer jedoch wenig am Herzen liegen wird, kann allerdings auch nicht geleugnet werden. Viel eher ist einem offensiv Akteur der meinerseits kreiirte Spruch “Du bist was du triffst” eine Herzensangelegenheit. Nicht anders wird es übrigens auch deren Trainern ergehen.

Diese neu philosophierte Fußballerweisheit auf das Schützenfest der Salzburger gegen Kapfenberg angewandt ergibt folgende Bilanz:

Red Bull Salzburg wollte und brauchte eine trifftige Revanche für das CL-Out gegen Maccabi Haifa. Da kam mit dem zuletzt gebäutelten SV Kapfenberg ein Gegner, der den 10.800 in die Red Bull Arena gewanderten Fans gerade Recht. Nicht dabei war übrigens KSV-Trainer Werner Gregoritsch, der wegen einer Magenverstimmung (womit wir wieder bei “Du bist was du isst” wären) nicht seiner Beschäftigung nachgehen konnte. So nahm er statt auf der Trainerbank in seinem Sofa Platz und stellte anstatt seiner Spieler den Ton seines Fernsehers lauter. Ob Kapfenberg wirklich so harmlos argierte oder ob die gemeine Sky-Übertragung eine täuschend echt aussehende Illusion herbei führte, blieb ihm somit verborgen. Obwohl Salzburg die ersten 10 Minuten nach Belieben dominierte reichte es vorerst nicht zum ersehnten Tor. Aber da Stevens wie kaum ein anderer seines Fachs Wert auf die goldene “Du bist was du triffst”-Regel legt und diese ausgiebig trainieren lässt, ließ auch dieser Schönheitsfehler nicht lange auf sich warten. Bereits in Minute 11 wandelte Zickler das zuvor gelernte in die Tat um und erzielte das 1:0. Nur wenige Minütchen später erledigte Tchoyi - eigentlich mit der goldenen Regel nicht so gut vertraut -, was Janko im ganzen Spiel nicht gelingen sollte - Ein Tor! Das zweite für Salzburg. Bei Tor Nummer 3 durfte der Lehrmeister der mittlerweile oft vorgestellten Regel auch einmal mitwirken. Dass ihm die Nebenrolle als Vorbereiter bei Cziommers Tor genüge, nehme ich dem sympathischen Janko zwar ab, aber so langsam hätte er sich wohl doch auf die magischen 5 Worte besinnen sollen, so wie er dies unter “Co” tat. Dann reichte Salzburg ein etwas behäbigerer Spielaufbau um die “Kiste” im 13. Pflichtspiel unter Stevens zweitmals “sauber” zu halten und nebenbei auch noch ein 4. Tor (Neuzugang Pokrivac in seiner 6. (!) Bundeslia-Minute) zu erzielen. Reduziert man das Ergebnis auf den “Du bist was du triffst”-Merksatz, so darf man die Salzburger als “Sehr Gut” einstufen, während den Kapfenbergern durch das “Nicht Genügend” im nächsten Schuljahr wohl eine Ehrenrunde droht…

Selbige Regel auf das heutige 290. Wiener Derby angewandt, offenbart folgendes:

Daxbacher spricht von einem “verdienten Punkt”. Angesichts des Spielverlaufs etwa so nachvollziehbar wie Einsteins Relativitätstheorie. Doch per Reduzierung auf oben genannte Regel, hat Daxbacher Recht! Obwohl die Austria über weite Strecken Fußball zum Abgewöhnen geboten hat und sich dabei noch gut vorkam, gehen die 3 Punkte in Ordnung. Zum einen liegt dies an den “Rauchschwaden” die den Favoritnern die erste Möglichkeit zum Kombinieren und Jun die Chance zum 1:0 ermöglichten, des weiteren aber auch an der Effizienz der Austrianer und der mangelnden Klasse bei Grün-Weiß. Jedenfalls vermochten die klar - wenngleich man Rapid in dieser Saison bereits wesentlich stärker gesehen hat - dominierenden Rapidler gegen viel zu passive Austrianer trotz Chancenvielzahl nicht mit dem Führungstreffer zu agieren, sondern mussten sich vielmehr mühen, um nach dem 0:1-Rückstand erfolgreich zu reagieren. Ausführlich betrachtet war Rapid spielerisch weit mehr als eine Klasse besser als die technischen “Nullerln” von der Austria, aber mit der - eh schon wissen - sieht die Sache folgendermaßen aus. 1 Tor auf beiden Seiten (jenes der Rapidler erzielte übrigens Maierhofer) stehen nach einem mäßig attraktiven Fußballspiel zu Buche, wobei beiden Teams die Note “Gut” zu verleihen ist. Jenem der Austria folgt jedoch danach ein äußerst langes Minus…

Artikel stammt vom: 30. August 2009



3 Kommentare zu 'Du bist was du triffst!'

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  1. ufo:

    am August 31st, 2009 um 10:16

    Schau dir das Video auf Laola 1 an, dann siehst, dass die Rauchschwaden 0 und die Bohne gestört hat!!


  2. am Juli 4th, 2010 um 05:14

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