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Das Leben im Konjunktiv könnte ein schönes sein…

Geschrieben in Abseits der SC von skichallenge am 9 September 2009

Blog vor dem Ländermatch der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft in Rumänien

Würde Österreich heute Rumänien biegen wäre der Ruf des Teams wohl wieder ein kleines Stückchen besser.  Und würde unsere BoyGroup dann auch noch die zwei ausständigen Partien gegen die Litauer bzw. Franzosen für sich entscheiden, so würde man bei 19 Punkten halten. Ach und wenn zuvor die Franzosen gegen Serbien oder die Färöer einen Punkteverlust hätten hinnehmen müssen, ja dann würde Österreich im Hochsommer nächsten Jahres in Südafrika weilen.

Ja, das Leben im Konjunktiv könnte wirklich ein schönes sein… - wäre es nicht im Konjunktiv! Um von den Quali-Chancen auf ein konkretes Spiel überzutreten, widmen sich die folgenden Absätze einzig und allein der heutigen Partie:

Den 9. September des 9. Jahres des 21. Jahrhunderts werden wir schreiben wenn die Partie in Bukarest beginnt. Und auch wenn das Spiel in den Abendstunden finalisiert wird wird noch der 9.9.09 zu lesen sein. Doch es dreht sich - genauso wenig wie es die Sonne um die Erde tut - im Fußballgeschäft herzlichst wenig um das Datum an dem das Spiel vollzogen wird, vielmehr dreht es sich um die Nutzung der Stunden die zwischen An- und Abpfiff verstreichen. Das diese etwas mehr als 1 3/4 Stunden voll und ganz in den Händen - ähm… Füßen - der Österreicher liegen werden, dürfte wohl wieder in das schöne “Leben im Konjunktiv” eingeordnet werden. Doch - obwohl folgende Einschätzung trotzdem konjunktivlastig ist - es kann trotzdem davon ausgegangen werden, dass wir den gastgebenden Rumänen einen harten Kampf liefern. Durch die Abstinenz vom scheinbar wieder erstarkten “Torminator” Marc Janko, dürfte einem brüderlichen Sturm des ungleichen Paares Maier - Hoffer nichts im Wege stehen, wobei DC (nein, ich meine nicht die Marke…) auch durchaus zuzutrauen ist, mit Hoffer auf eine Solo-Spitze zu vertrauen. Wie die ÖSTERREICH zu wissen glaubt, wird Paul Scharner neben Dragovic die Innenverteidigung bilden. Dass Garics Schiemer als RV ablöst hielt das Blatt hingegen zwar für “möglich”, aber “eher unwahrscheinlich”. Im DM würde ich - obwohl ich kein “Freund” seines Stils bin - Yasin Pehlivan aufbieten und im offensiven Mittelfeld dürfte - obwohl mir gegenteiliges lieber wäre - Beichler den Vorzug gegenüber Christoph Leitgeb erhalten. Dass Jantscher und Hölzl die Außenbahnen besetzen werden, steht zwar auch erst fest wenn Constantini deren Namen auf die Plankete kritzelt und diese auch dem Schiedsrichter überreicht, aber es besteht kein wirklicher Zweifel an diesem Szenario. Ob er der meistgefordertste Spieler der Partie oder doch eher ein Nebendarsteller werden wird, dürfte Payer (sorry, hab ich etwa schon zu viel verraten?!) ziemlich egal sein…

Artikel stammt vom:  9. September 2009



Das Spiel des Jahres

Geschrieben in Abseits der SC von skichallenge am 6 September 2009

Blog über den 3:1-Triumph über die Färöer Inseln und die verbleibenden Chancen auf die WM-Qualifikation

“Der Standard” betitelte es als das “Spiel des Jahres”. Die Spieler sahen einem “Spiel der etwas anderen Art” entgegen und Teamchef Constantini warnte vor “sehr gefährlichen Färöern”. Ob es an der spielerischen Brillanz der Österreicher oder doch etwa nur an dem frühen Führungstor lag, dass die Färinger an diesem Tag nicht so gefährlich wie erwartet waren, bleibt ein offenes Geheimnis, das jeder für sich selbst möglichst schlüssig beantworten sollte.

Jedensfalls waren gerade einmal 49 Sekunden gespielt als Jakob Jantscher - obwohl ein waschechter Österreicher, einer von 3 “Schwoazn” im österreichischen Mittelfeld - eine Flanke ideal auf Stefan Maierhofers Kopf bugsierte. Der 2,02 Mann ließ sich diese Chance nicht entgehen, netzte zum 1:0 und lud wenig später seinen Kumpel Marc Janko auf seine Schultern. Obwohl zu diesem Zeitpunkt ein großer Druck auf Maierhofers Schultern lasstete, so darf schon davon ausgegangen werden, dass ein gewisses Gewicht von den zuvor erwähnten der Österreicher gefallen ist. In den Spielminuten 9 und 14 hatte der 3,98-Meter-Sturm zweimal Chancen auf die Vorentscheidung. Diese fiel dann 2 Minuten später, als sich die beiden Sturm-Brüder Hölzl und Jantscher drei Gegenspieler vom Leib spielten und letztgenannter ideal auf den mittlerweile ins Loch gestarteten “Torminator” abspielte. Marc Janko hatte aus 3 Metern wenig bis gar keine Mühe zum 2:0 zu vollstrecken! Nun war die Partie entschieden und Österreich argierte dementsprechend - um es nobel auszudrücken - zurückhaltend. So blieb es bis zum Pausenpfiff bei zuvor genanntem Spielstand.

In den Minuten 45 bis 55 zeigten die A-Team-Kicker Fußball zum Abgewöhen, wobei zumeist Yasin Pehlivan Ausgangspunkt der katastrophalen Abspielfehler war. Der Schiedsricher schien inzwischen Mitleid mit den Gästen bekommen zu haben und so wollte er einen klaren Elfer nach Foul an Janko erst nicht verhängen, doch als noch in der selben Aktion Andreas Hölzl rücksichtslos niedergegrätscht wurde, musste er es dann tun - und tat es! Zum Strafstoß trat der von Constantini als Elferschütze bestimmte Marc Janko an und traff per Vollrist sicher zum 3:0. Bis zum Abpfiff wechseln sich spielerische Highlights und technische Katastrophen etwa im Einklang miteinander ab. Zu allem Überfluss kassierte man wenige Minuten vor Abpfiff sogar noch einen Gegentreffer vom eingewechselten Backenbart-Stürmer der Färinger.

Zuvor hatte sich Janko eine dumme Gelbe Karte eingefangen - er ist für das Rumänien-Match gesperrt. Die lockere Reaktion von Constantini - “Ich bin ihm überhaupt nicht böse. Das kann passieren!” - verriert jedoch, dass es geplant war Marc für das nächste Match zu sperren um davor gegen Frankreich von seinen Fähigkeiten profitieren zu können.

Artikel stammt vom: 6. September 2009

Der 21. Dezember 2012

Geschrieben in Abseits der SC von skichallenge am 3 September 2009

Blog über die Maya-Vorhersage bezüglich der Apokalypse

Die “Offenbarung des Johannes” - für die Nicht-Gläubigen unter uns sei erklärt dass es sich bei zuvor genanntem um ein Buch der Bibel handelt - ist sich sicher, dass die Welt so wie wir sie kennen durch ein von Gott bewirktes Ereigniss zu einer unbestimmen Zeit enden wird.

Selbiger Meinung waren bereits die 3000 Jahre zuvor argierenden Maya, die vor bereits 5000 Jahren ihren eigenen Untergang (wie sie es prophezeiten kehrte dieser im 9. Jhd. auch ein) sowie den Weltuntergang für den 21. Dezember 2012 bevor.

Dass sich an diesem Tag die alljährliche Wintersonnenwende ereignet und sich am 21.12.2012 (auffallend sind die 3 2en, die 2 1en und die eine Null) eine extrem selten Konstellation ergiebt - nämlich dass die Sonne (was sie nur alle 26000 Jahre tut) sich an diesem Tag genau in der Mitte der Milchstraße befindet - nahmen die antiken Maya in ihrem Kalender als Hinweis für den Weltuntergang. Dass man vor 5000 Jahren noch nicht in der Lage gewesen sein kann, die genauesten astronomischen Geheimnisse zu entschlüsseln steht für mich außer Frage und daher gehe ich davon aus, dass für die Berechnungen der Maya eine göttliche (oder sonstige) Beihilfe von Nöten gewesen ist.

Und wenn man davon ausgeht, dass eine höhere Macht in das Leben der Maya einwirkte, so darf - zumal man den eigenen Untergang erfolgreich vorhergesagt hatte - davon angenommen werden, dass dies auch ihre Weltuntergangs-Vorhersage betraff.

Ich persönlich rechne dem Datum eine große Wichtigkeit zu und halte es für durchaus möglich, dass der 21.12.2012 tatsächlich der “jüngste Tag” sein könnte. Dennoch rate ich jedem davon ab, Angst vor besagtem Datum zu haben, sondern sich vielmehr unbändig darauf zu freuen, da es sich meiner Meinung nach nicht um ein Ende sondern um einen Neubeginn handeln wird. Und die Menschheit wird keinesfalls ins Verderben stürzen, sondern viel eher in eine neue, bisher ungeahnt schöne, Form des Lebens überliefert werden.

Also: “Carpe Diem” , “Don’t worry, be Happy” und “In God we thrust”

Artikel stammt vom: 3. September 2012

Der dritte Weltkrieg

Geschrieben in Abseits der SC von skichallenge am 3 September 2009

Dominik Seitlhuber bloggt über den “dritten Weltkrieg” der Hi-Tech-Industrie

Nein, der erste Weltkrieg fand nicht von 1914 bis 1918 statt. Und ebenfalls nein, die Deutschen waren nicht für den zweiten Weltkrieg verantwortlich - Das heißt eigentlich waren sie es schon, aber nicht derer die ich meine. Dieser Blog handelt nämlich vielmehr von technologischen Wettstreiten.

Der erste Weltkrieg auf diesem Gebiebt wurde durch ein Prestige-Duell zwischen den USA und der UdSSR entfacht und stand im Zeichen der Mondlandung. Der 1. Hi-Tech-WW begann vor etwas weniger als als 50 Jahren und endete vor deren 40 durch die Monlandung der “Apollo 11″.

Der zweite Weltkrieg der Hi-Tech-Industrie wurde durch den Diktator “Microsoft” hervorgerufen, der das PC-Volk unterdrückte und durch ausgeklügelte Marketingsstrategien zum Betriebssystem-Riesen mutierte. Heute ist der ehemals heiß geführte Krieg zu einem “Kalten Krieg” geworden, ist jedoch dennoch aufrecht.

Der dritte Weltkrieg ließ nur wenige Jahre auf sich warten… Der oft zitierte “Browserkrieg” kann mit Fug und Recht als “Weltkrieg” bezeichnet werden, denn mit den Browsern von “Mozilla” , “Opera Corporation” , “Microsoft” , “Google” , “Apple” und dem Auslaufmodell “Netscape” stehen sich in dieser Causa diverse unterschiedliche Feldherren komplett entgegengesetzter Regionen gegenüber. Die bestens geschulten Krieger Firefox, Internet Explorer, Opera, Google Chrome und last and least Safari liefern sich seit Jahren einen erbitterten Kampf um die Vorherschaft im finsteren Leben des Browseraltags. Zur Zeit liefern verschiedenste Institution auch verschiedenste Information über die Marktanteile der jeweiligen Browsern. So wird beispielsweise dem IE6/7/8 in einer Studie ein deutlich höhere Anteil, als dem Firefox 3.0/3.5 zugewiesen, während es sich in einer anderen Umfrage genau umgekehrt verhält!

Meine Position im Weltkrieg: Microsoft profitiert von der Mitlieferung seines Internet Explorers zum Betriebssystem (auf Anklage von Opera ist dies ab Windows 7 nur noch in Europa gestattet), während Firefox durch innovative Neuerungen und erhöhte Sicherheit punktet. Womit Safari herrausragt kann ich nicht beantworten - meine negative Einstellung dazu wird durch die Marktanteile durchaus bestärkt - und Chrome ist zwar hochmodern und sehr schnell, verzichtet jedoch auf die beliebte RSS-Feed-Funktion was den Browser für mich ungeeignet macht.

Ich persönliche nutze Mozilla Firefox 3.5 mit zahlreichen AddOns und einem neu installierten Design! (Artikel stammt vom: 3. September 2009)

Maierhofers Last-Minute-Urlaub

Geschrieben in Abseits der SC von skichallenge am 1 September 2009

Dominik Seitlhuber bloggt über Stefan Maierhofers Chancen bei Wolverhampton, Salihi als Verstärkung für Rapid und über “Schumi” als Motor der Wiener Austria

Der letzte Transfertag der Sommer-Transferperiode brachte gestern eine ordentliche Umstruktuierung im Wiener Erstligafußball. Neben Austria - man “schnappte” Austria Kärnten den Brasilianer Schumacher vor der Nase weg -, wurden auch deren Kollegen aus Wien-Hütteldorf am Transfermarkt aktiv: Nach dem Abgang von Maierhofer, den dieser beim Derby mit dem “Abflug”-Torjubel bereits angedeutet hatte, verpflichteten die Grün-Weißen kurzerhand den Ried-Goalgetter Hamdi Salihi. Der 25-Jährige Albaner soll neben Nikica Jelavic und vor Stefan Hofmann zum Prunkstück der Rapidler Offensivabteilung werden.

Ich vergönne Maierhofer - in den letzten Interviews wurde er immer sympathischer - den “Abflug” nach England und wünsche ihm dort eine ähnlich erfolgreiche Torquote wie er sie bei Rapid hatte (38 Tore in 60 Pflichtspielen).  Ein guter Freund von Stefan hingegen verweigerte den Sprung ins Ausland: Marc Janko wird eine weitere (zumindest) halbe Saison bei RedBull Salzburg weilen und dort auf Torjagd gehen, ob ihm dies auch nur annähernd so gut wie im Vorjahr gelingen wird, steht in den Sternen, darf jedoch selbst von wenig geschulten Fußball-Beobachtern angezweifelt werden…

Artikel stammt vom: 1. September 2009

Du bist was du triffst!

Geschrieben in Abseits der SC von skichallenge am 30 August 2009

Erheitender Blog unter dem Motto “Du bist was du triffst” - behandelt werden das 290. Wiener Derby und das Schützenfest der Bullen

“Du bist was du isst”, lautet eine althergebrachte Lebensweisheit. Dass diese zwar richtig sein mag, einem Fußballer jedoch wenig am Herzen liegen wird, kann allerdings auch nicht geleugnet werden. Viel eher ist einem offensiv Akteur der meinerseits kreiirte Spruch “Du bist was du triffst” eine Herzensangelegenheit. Nicht anders wird es übrigens auch deren Trainern ergehen.

Diese neu philosophierte Fußballerweisheit auf das Schützenfest der Salzburger gegen Kapfenberg angewandt ergibt folgende Bilanz:

Red Bull Salzburg wollte und brauchte eine trifftige Revanche für das CL-Out gegen Maccabi Haifa. Da kam mit dem zuletzt gebäutelten SV Kapfenberg ein Gegner, der den 10.800 in die Red Bull Arena gewanderten Fans gerade Recht. Nicht dabei war übrigens KSV-Trainer Werner Gregoritsch, der wegen einer Magenverstimmung (womit wir wieder bei “Du bist was du isst” wären) nicht seiner Beschäftigung nachgehen konnte. So nahm er statt auf der Trainerbank in seinem Sofa Platz und stellte anstatt seiner Spieler den Ton seines Fernsehers lauter. Ob Kapfenberg wirklich so harmlos argierte oder ob die gemeine Sky-Übertragung eine täuschend echt aussehende Illusion herbei führte, blieb ihm somit verborgen. Obwohl Salzburg die ersten 10 Minuten nach Belieben dominierte reichte es vorerst nicht zum ersehnten Tor. Aber da Stevens wie kaum ein anderer seines Fachs Wert auf die goldene “Du bist was du triffst”-Regel legt und diese ausgiebig trainieren lässt, ließ auch dieser Schönheitsfehler nicht lange auf sich warten. Bereits in Minute 11 wandelte Zickler das zuvor gelernte in die Tat um und erzielte das 1:0. Nur wenige Minütchen später erledigte Tchoyi - eigentlich mit der goldenen Regel nicht so gut vertraut -, was Janko im ganzen Spiel nicht gelingen sollte - Ein Tor! Das zweite für Salzburg. Bei Tor Nummer 3 durfte der Lehrmeister der mittlerweile oft vorgestellten Regel auch einmal mitwirken. Dass ihm die Nebenrolle als Vorbereiter bei Cziommers Tor genüge, nehme ich dem sympathischen Janko zwar ab, aber so langsam hätte er sich wohl doch auf die magischen 5 Worte besinnen sollen, so wie er dies unter “Co” tat. Dann reichte Salzburg ein etwas behäbigerer Spielaufbau um die “Kiste” im 13. Pflichtspiel unter Stevens zweitmals “sauber” zu halten und nebenbei auch noch ein 4. Tor (Neuzugang Pokrivac in seiner 6. (!) Bundeslia-Minute) zu erzielen. Reduziert man das Ergebnis auf den “Du bist was du triffst”-Merksatz, so darf man die Salzburger als “Sehr Gut” einstufen, während den Kapfenbergern durch das “Nicht Genügend” im nächsten Schuljahr wohl eine Ehrenrunde droht…

Selbige Regel auf das heutige 290. Wiener Derby angewandt, offenbart folgendes:

Daxbacher spricht von einem “verdienten Punkt”. Angesichts des Spielverlaufs etwa so nachvollziehbar wie Einsteins Relativitätstheorie. Doch per Reduzierung auf oben genannte Regel, hat Daxbacher Recht! Obwohl die Austria über weite Strecken Fußball zum Abgewöhnen geboten hat und sich dabei noch gut vorkam, gehen die 3 Punkte in Ordnung. Zum einen liegt dies an den “Rauchschwaden” die den Favoritnern die erste Möglichkeit zum Kombinieren und Jun die Chance zum 1:0 ermöglichten, des weiteren aber auch an der Effizienz der Austrianer und der mangelnden Klasse bei Grün-Weiß. Jedenfalls vermochten die klar - wenngleich man Rapid in dieser Saison bereits wesentlich stärker gesehen hat - dominierenden Rapidler gegen viel zu passive Austrianer trotz Chancenvielzahl nicht mit dem Führungstreffer zu agieren, sondern mussten sich vielmehr mühen, um nach dem 0:1-Rückstand erfolgreich zu reagieren. Ausführlich betrachtet war Rapid spielerisch weit mehr als eine Klasse besser als die technischen “Nullerln” von der Austria, aber mit der - eh schon wissen - sieht die Sache folgendermaßen aus. 1 Tor auf beiden Seiten (jenes der Rapidler erzielte übrigens Maierhofer) stehen nach einem mäßig attraktiven Fußballspiel zu Buche, wobei beiden Teams die Note “Gut” zu verleihen ist. Jenem der Austria folgt jedoch danach ein äußerst langes Minus…

Artikel stammt vom: 30. August 2009

Über Abschied und Neuanfang

Geschrieben in Abseits der SC von skichallenge am 30 August 2009

Blog über die zu erwartende Ablöse von Heinz Hochhauser durch Dietmar Beiersdorfer, den neuen starken Mann in der RBS-IV und die entscheidende Phase auf der Suche nach einem neuen Stürmer

Lange genug mussten meine Blog-Leser auf Beiträge verzichten, dafür gibt es nach meiner Urlaubs-Abstinenz gleich zwei innerhalb weniger Minuten. Ersterer - dieser - behandelt die Gesamtsituation im “Bullenstall”.

Eine “Gesamtsituation” ist ein gesamt und stellvertretend für jeden einzelnen Aspekt stehender Überblick über eine Situation. Im Falle RedBull Salzburg ist diese “Gesamtsituation” eine wenig befriedigende, wenngleich auch vielerlei Fortschritte erzielt wurden. Zum Beispiel steht der ins Kreuzfeuer sämtlicher Kritiken geratene Heinz Hochhauser vor der Ablöse. Dem Ex-Jugendchef der “Bullen” dürfte  mit Dietmar Beiersdorfer ein Gesicht folgen, dass HSV-Fans gleichsam wie Huub Stevens in wohlbekannter Erinnerung schweben sollte: Beiersdorfer führte bis vor einem Monat die sportliche Abteilung des Hamburger SV. Unter ihm kamen zahlreiche namenhafte Spieler sowie auch junge, hungrige Talente an die Hansestadt. Als seinen besten Transfer bezeichnete er nicht etwa einen Spieler sondern nannte “den Trainer und Menschen Huub Stevens” als seine Top-Verpflichtung. Nicht zuletzt deshalb dürfte einer Zusammenarbeit der beiden nichts im Wege stehen…

Während Hochhausers Ablöse noch hinter verschlossenen Türen steht, verlautbarte RB Salzburg auf deren Homepage redbulls.com heute die Verpflichtung des Ex-Austrianers Rabiu Afolabi. Afolabi war von 2003 bis 2005 bei den Favoritnern tätig und lieferte dort herrausragende Leistungen ab. Zuletzt war er beim französischen Erstligisten Sochaux Stamm- und Leistungsträger. Das IV-Duo Sekagya/Afolabi wird sicherlich ein sattelfestes und garantiert das beste im österreichischen Fußballgeschehen werden.

Mit dem 10 fachen Träger des Nigera Team-Dress hat man sich im defensiven Bereich bestens verstärkt. An vorderste Front fehlt jedoch weiterhin der gesuchte quirlige Stürmer. Ermin Zec ließ Red Bull Salzburg abblitzen, Pantelic sowie Smolarek waren zu teuer und diverse “gescoutete” Spieler erwiesen sich als untauglich. Mittlerweile dürfte sich bei RBS Verzweiflung breit gemacht haben, was sich Hochhauser zuletzt auch vermehrt anmerken ließ. Ich denke dennoch, dass morgen noch ein Transfer über die Bühne gehen wird und RedBull Salzburg endlich eine schlagfertige - hinten wie vorne - Truppe für die nahenden Aufgaben haben wird.

Artikel stammt vom: 31. August 2009

Ein Blick vor und hinter die Kullissen

Geschrieben in Abseits der SC von skichallenge am 26 August 2009

Dominik Seitlhubers voerst letzter (wegen meines 4-tägigen Aufenthalts in Bad Gastein wird es in diesem Zeitraum keine Blogs geben) Blog behandelt die Rückspiele in der EL-Quali und gewährt seinen Lesern einen Blick hinter die Kullissen

Seine Spieler “dürfen nicht in Ehrfurcht erstarren” gab Peter Pacult die Devise aus, womit wir bereits beim ersten österreichischen Vertreter nämlich Rapid Wien angelangt wären. Diese haben mit Aston Villa zweifelsohne den schwersten - obwohl dieser dies im Hinspiel keinesfalls bewies - Gegner gezogen. Wie Krankl es in der ÖSTERREICH bereits ahnte - “Ich traue Rapid ein gutes Ergebnis zu. Im Hanappi können sie jeden Gegner schlagen!” -, so geschah es: Mit 1:0 fegte man die Engländer vom Platz und ließen dabei spielerisch ungeahnte Fähigkeiten aufblitzen. Bleibt zu hoffen, dass man nicht vor “Ehrfurcht erstarrt”, sondern den derzeit vorhanden Schwung mitnimmt und somit die für Österreich so wichtige Sensation schafft!

Womit wir sofort beim Erzrivalen aus Favoriten genauer gesagt bei Austria Wien angekommen sind. Diese haben nämlich mit Metallurg Donezk auch keinen leichten Gegner zugelost bekommen und standen dem Grün-Weißen Rivalen ebenfalls um wenig nach. Spielerisch war die Kost, die Austria ihren Fans servierte, zwar gewohnt mehr als dürftig doch in Punkto Effizienz macht ihnen so schnell keiner was vor. Ein 2:2 auswärts gegen Metallurg kann sich sehen lassen und macht Hoffnung - vor Allem dank der Rückkehr von Rubin Okotie - auf den Aufstieg.

Sturm Graz hat gegen Charkiw zwar Daheim nur 1:1 gespielt, dürfte aber trotzdem passable Chancen auf den Aufstieg haben. Charkiw ist eine Mannschaft deren Hauptaugenmerk auf die Defensive und möglichst gewinnbringende Konter spezialisiert ist. Auswärts hat Sturm weit weniger Druck als dies in der heimischen UPC-Arena der Fall ist und kann daher den Hausherren zumindest teilweise den Spielaufbau überlassen. Dass Charkiw dieser Bürde nicht gewachsen sein wird, ließen sie im Hinspiel bereits anklingen und nichts anderes ist auch am Donnerstag zu erwarten. Trotzdem darf sich Sturm nicht in Sicherheit wiegen und sollte vor der Halbzeit einen Treffer erzielen. Ansonsten könnte ihnen das Auswärtstor sprichwörtlich “auf den Kopf fallen”.

Artikel stammt vom: 26. August 2009

Das blaue Wunder von Tel Aviv

Geschrieben in Abseits der SC von skichallenge am 26 August 2009

Dominik Seitlhuber über das Fußball-Wunder der etwas anderen Art

Ein “Wunder von Tel Aviv” benötigte Österreichs amtierender Meister Red Bull Salzburg um den Aufstieg nach der bitteren 1:2-Heimniederlage im Hinspiel doch noch zu schaffen. Stevens wirkte nach diesem Resultat bereits leicht resignierend, hielt jedoch in einem hitzig geführten Interview mit dem ORF fest, dass seine Mannschaft “alles versuchen” müsse um doch noch in die Eliteliga aufzusteigen.

Nachdem Abwehrchef Ibrahim Sekagya bereits im Hinspiel verletzungsbedingt gefehlt hatte, konnte er auch diesmal nicht auflaufen - Grund war eine schmerzhafte Zehenverletzung. Statt ihm stand erstmals Barry Opdam in der Startelf, der gesperrte Augustinussen wurde von Jung-Talent Stefan Ilsanker würdig ersetzt. Stevens vertraute auf eine Solo-Spitze, konnte in  einem Interview jedoch nicht erkennen “,dass wir nur mit einem Stürmer spielen”, womit er ausdrücken wollte, dass neben Sturmtank Marc Janko auch Svento und Tchoyi für Druck sorgen sollten. Da vor allem vorletzt genannter auf der linken Seite dazu nicht im Stande war, blieb es jedoch beim 1-Mann-Sturm.

Dass dieser für die überraschend clever argierenden Israelis wenig Probleme darstelle lag auf der Hand und wurde über die gesamte erste Halbzeit demonstriert. Salzburgs Kreativabteilung (insofern überhaupt vorhanden) vermochte - mit Ausnahme einer Traumkombination, die Svento jedoch vergab -  nicht, sich torgefährliche Möglichkeiten zu erarbeiten und so kam es dass am Ende “die Null” stand.

Anders bei den effektiven Hausherren die aus 1 1/2 Torchancen 3 Tore machten: Das Abseitstor zum 1:0, der Weitschuss den Ilsanker unglücklich zum 2:0 abfälschte und das 3:0, das einem Foul an Opdam folgte, besiegelten den bitteren 0:3 Endstand. Einziges Trostpflaster bleibt der starke Auftritt von Debütant Ilsanker und die Hoffnung auf eine Leistungssteigerung in der Bundesliga bzw. Europa-League!

Artikel stammt vom: 26. August 2009

Hickersberger = Brückner = Constantini

Geschrieben in Abseits der SC von skichallenge am 25 August 2009

Blog über die Situation im AUT-Team

Der Pepi war ja bereits nicht der Größte: Auf Marc Janko und Stefan Maierhofer verzichtete er, stattdessen berief er mit Patocka einen fünften Innenverteidiger ein! Wenig besser setzte sich der “Leidensweg” des österreichischen Nationalteams fort als Fußball-Pensionist Karel Brückner an die Spitze der Delegation gehieft wurde. Dieser verzichtete beim Testspiel voerst auf Janko, nur um ihn 2 Tage später wieder einzuberufen. Nach der ersten Niederlage war die Motivation dann weg… Das Liebkind der Medien und Hauptstadtbewohner Dietmar Constantini übernahm daraufhin das Zepter über das AUT-Team. Doch auch er konnte das drohende “Out” in der WM-Quali nicht abwenden - Nein, er manövrierte das zu sinken drohende Schiff, sogar weiter in den sicheren Abgrund!

Wie es bereits zuvor der Fall gewesen ist, ließ Constantini bei seiner Kaderauswahl Anti-Populismus walten, wobei er genau wusste dass dieser Anti-Populismus beim Volk gut ankommen würde, was seine Handlung wiederum zum Populismus machte!  Anstatt Maierhofer endgültig aus dem Team-Kader zu verbannen, ließ er diesen weilen, und verzichtete stattdessen auf Prager [führt als offensiver Mittelfeldspieler mit 5 Toren nach ebenso vielen Runden die Schützenliste an - als OM, Anm.] und Ivanschitz [hält nach 3 Runden bei 3 Scorerpunkten, traf zuletzt gegen die Bayern, Anm.]. Die Entscheidung letzteren nicht einzuberufen begründete er mit der “mangelnden Fitness” des Deutschland-Legionär. Sonderbarerweise dürfte sein Trainer seine Fitness jedoch anders einstufen, hatte Ivanschitz doch gegen die Bayern 81 Minuten spielen können…

Auch bezüglich Spielpraxis wich Constantini von seiner Linie ab: Normalerweise stuft er sie als so wichtig ein, doch den Rapid-Spielern (welch Wunder) zu Liebe machte er da eine Ausnahme und berief Patocka und Trimmel (Kurzeinsätze) und den abgemeldeten Maierhofer in den Kader ein. Selbige Sonderbehandlung erhielten auch die Spieler der anderen Hauptstadtklubs und wurden trotz teils schlechter Leistungen in den Kader aufgenommen. Kein Wunder, immerhin ist laut Leo Windtner ein “gutes Image bei den Medien ein flankierendes Argument für eine Vertragsverlängerung Constantinis”. Und es ist ja altbekannt, dass die Grün-Weißen bei der Medienlandschaft hoch im Kurs stehen…

Artikel stammt vom: 26. August 2009

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